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zeitgenössische Orchestermusik

Die zeitgenössische klassische Musik wird m.E. völlig zu Unrecht missachtet.

Zum einen gibt es eine Vielzahl von

angenehm hörbaren Musikstücken der zeitgenössischen Klassik :

 Werke von Komponisten, die ab 1955 geboren wurden

Werke von Komponisten, die vor 1955 geboren wurden

Diese kann man ohne Probleme ungeübten (was das Hören neuer Musik betrifft) Ohren anbieten. Leider sind diese aber fast alle zu wenig bzw. kaum bekannt.

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Auch bei den

etwas ungewohnteren Musikstücken der zeitgenössischen Klassik :

Werke von Komponisten, die ab 1955 geboren wurden

Werke von Komponisten, die vor 1955 geboren wurden

wäre bei mehrmaligem  Anhören ohne allzu große Schwierigkeiten der Zugang zu finden.
Ich selber versuche mich unbekannten Stücken der neuen Musik zu nähern (da ja nicht immer sofort eine Melodie herkömmlicher Art zu erkennen ist), indem ich mich auf
  den Rhythmus,
  den Klang oder
  wiederkehrende Tonfolgen  konzentriere.
Das kann sogar innerhalb des Musikstückes wechseln. Aber einen der drei genannten Aspekte kann man in jedem der aufgelisteten Werke interessant finden. Ohne Erkenntnis einer wie auch immer gearteten Struktur hat man jedenfalls keine Chance, sich einem unbekannten Musikstück zu nähern. Bloß diese relativ geringe Mühe machen sich bereits nur relativ wenige.

Es ist eben vermutlich viel bequemer, Tages-Pop oder Uralt-Klassik zu hören. (Natürlich ist sehr wohl zwischen beidem zu unterscheiden, und die Alte Klassik hat eine ganze Reihe hervorragender Werke aufzuweisen, bloß muss ja deswegen die Weiterentwicklung der Musik nicht aufhören !)

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Leider bestehen allgemein relativ große Schwierigkeiten (auch für mich manchmal noch) bei der Annäherung an die Werke einer Reihe von

Komponisten der sogenannten  Avantgarde :

Werke von Komponisten, die ab 1955 geboren wurden

Werke von Komponisten, die vor 1955 geboren wurden

der zeitgenössischen Musik.
Die Kompositionen auf diesen beiden Listen sind alle derart, dass man sie leider nicht mehr neben einer anderen Beschäftigung hören könnte. Sie erfordern die gesamte Aufmerksamkeit des Hörers (mindestens beim ersten Hören), und das am besten mehrfach, wenn man sie sich erschließen möchte.

Für einen Musikfreund ist es aber sicher der Mühe wert, sich auch mit diesen Werken zu beschäftigen. Denn viele jetzige Standardwerke der Klassik stießen bei ihrer Erstaufführung auf ähnlich starkes allgemeines akustisches Unverständnis.

In einer Zeit, wo es kein Problem ist, sich per CD jederzeit eine der zigtausend Aufnahmen alter Klassik anhören zu können, stagnieren anscheinend die Hörgewohnheiten. Zu Zeiten Bachs waren dagegen z.B. die Teilnehmer am Gottesdienst mit Werken der damaligen Gegenwartsmusik konfrontiert, ohne sich dem entziehen zu können.

Ich habe natürlich auch kein Patentrezept für die heutige Zeit, man kann ja weder das Hören bestimmter Musik verbieten (wäre ja auch Unsinn), noch das Hören neuer Musik aufzwingen.

Deshalb nehme ich alle Bemühungen verschiedener

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Orchester, Dirigenten und Solisten, neuere Musik

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zu vermitteln, mit großem Interesse und großer Freude zur Kenntnis.

Meiner Meinung nach könnten hier auch das Radio und Fernsehen eine positivere Rolle spielen, aber leider scheint bei den meisten Sendern die sogenannte “Einschaltquote” wichtiger zu sein. Und die ist dann traurigerweise wohl anscheinend am sichersten mit Tages-Pop oder ähnlichem zu erreichen.
 

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